Winterstille: Durch das Winterwunderland der Surselva (Graubünden/Schweiz) | 21.01. – 28.01.2027

Wiederaufnahme meiner erfolgreichsten Winterwanderung für die ZEIT!

Termin: 21.01. - 28.01.2027
Preis: 1.450 Euro
Gepäcktransport

Das Besondere der Tour liegt darin, dass wir kein feststehendes Quartier haben, sondern von Ort zu Ort gehen, uns also wirklich auf den Weg machen – einen Weg, der uns mit der ganzen Region am Vorderrhein bekannt macht, statt nur mit einzelnen Ausschnitten davon. Wir sind also ganz wie im Sommer unterwegs, aber mit dem entscheidenden Unterschied, dass der Schnee unter unseren Sohlen knirscht und die in Weiß erstrahlende Alpenlandschaft geradezu verzaubert wirkt.

In Trin beginnend bewegen wir uns zunächst auf der historischen Lukmanierroute durch den legendären Flimserwald, auf der schon die mittelalterlichen Säumer ihre bepackten Maultiere hinter sich herzogen. Es folgt ein spannender Aufenthalt an den prähistorischen Steinsetzungen von Falera.

Im Anschluss passieren wir zwei abgelegene Bilderbuchdörfer, bevor wir per Bus die Talseite wechseln, um in das größte und stillste Seitental der Surselva, das Val Lumnezia, aufzusteigen. Wie nirgendwo sonst in der Schweiz steht hier das Winterwandern im Mittelpunkt, sodass wir das ganze Tal auf bestens gepflegten Wegen weit abseits der Autostraßen durchmessen können.

Die letzten beiden Tage führen uns ins nicht weniger abgelegene Vals, eine deutschsprachige Walsersiedlung, die durch Peter Zumthors „Felsentherme“ weltweite Bekanntheit erlangte. Klar, dass wir nach der spektakulären Höhenwanderung zum Zevreila-See noch für ein paar Stunden in das magische Anti-Spaßbad eintauchen. Leider gestattet der Frankenkurs und die allgemeinen Teuerungen keinen günstigeren Reisepreis.

Naturräumliche und thematische Besonderheiten

Die dramatische Rheinschlucht, die Menhire von Falera, Gion Caminadas Architekturwunder Vrin, die versteckte Walsersiedlung Vals, Peter Zumthors sinnenberauschende Wasserlandschaft. Dazu stille Schneelandschaften, ursprüngliche Bergdörfer, weltferne Gipfelszenerien und mit der Val Lumnezia das Eldorado des Winterwanderns.

Umfang der Tagesetappen

12 bis 18 km, tägliche Anstiege nicht über 300 Höhenmeter. Aber Achtung: Auch wenn die Wege bestens gespurt sind, kann das Wandern im Winter schon mal anstrengend werden – vor allem bei starker Sonneneinstrahlung, die die Oberflächen antauen lässt. Mit Spaziergängen haben die Etappen jedenfalls nichts zu tun! Die reinen Laufzeiten betragen 4 bis 6 Stunden. Man braucht eine gute Grundkondition und sollte nicht das allererste Mal im Gebirge wandern.

Alpinistische Schwierigkeiten

Keine, Schnee bedeutet aber immer auch Rutschgefahr, weswegen wir ein Sortiment von Spikes mit dabei haben. Auch auf Eisplatten muss man mancherorts achten!

Leistungen

7 Übernachtungen in kleinen, familiengeführten Betrieben, sowie eine Übernachtung in einem Berggasthaus ohne Straßenanschluss. An diesem Tag müssen wir Wechselklamotten und anderen Übernachtungskram mit in den Tagesrucksack packen. Einzelzimmer sind nirgendwo möglich!

Karten

Winterwanderkarten gibt es vor Ort gratis, zur allgemeinen Übersicht Kümmerly und Frey Nr. 20, „Surselva“ 1:60 000,

Leitung

Fachkundige Tour-Führung von Gerhard Fitzthum

Impressionen Zum Vergrößern bitte anklicken.